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Keine Raupen-Bekämpfung auf Landstraßen im Kreis Wesel
© Joachim Kleine-Büning/FUNKE Foto Services GmbH
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Keine Raupen-Bekämpfung auf Landstraßen im Kreis Wesel

Der Eichenprozessionsspinner taucht im Kreis Wesel deutlich seltener auf. Straßen NRW verzichtet deshalb in diesem Jahr erstmals auf eine vorsorgliche Bekämpfung.

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Im Bereich der Regionalniederlassung Niederrhein hat Straßen NRW in diesem Jahr keine Bäume mehr gegen den Eichenprozessionsspinner behandelt. Zu dieser Niederlassung gehört auch der Kreis Wesel. Seit 2007 setzt der Landesbetrieb dort jedes Jahr ein biologisches Mittel gegen die Raupe ein. Ihren Höhepunkt erreicht die Population zwischen 2018 und 2020 - damals kommen sogar Hubschrauber zum Einsatz. In den Jahren danach beobachten Experten unbehandelte Vergleichsstrecken. Dort geht die Zahl der Raupen von allein zurück. Im Herbst vergangenen Jahres fällt deshalb die Entscheidung: Die gesamte Region verzichtet auf die jährliche Bekämpfung. Ein erneuter Anstieg der Population bleibt bislang aus.

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ASG Wesel setzt weiter gezielt Mittel gegen Raupen ein

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Auch der städtische Betrieb ASG Wesel bemerkt den Rückgang der Nester. Ganz einstellen will er die Bekämpfung trotzdem nicht. „Wir sprühen nur noch an neuralgischen Punkten“, sagt Patrick Hußmann vom ASG. Dazu zählen Spielplätze, Schulen, Kitas und Schützenplätze. 2023 behandelt der ASG noch fast 3900 Eichen vorsorglich, in diesem Jahr sind es nur noch rund 2260. Straßen NRW erklärt den Rückgang mit mehreren Faktoren: natürliche Feinde, feuchtes Wetter im Frühjahr und vor allem die jahrelange Bekämpfung selbst. Trotz der guten Entwicklung bleiben die Raupen gefährlich - ihre Gifthaare können Juckreiz und Atemwegsprobleme auslösen.

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