
Bei den vielen in die Jahre gekommenen Brücken bei uns in der Region setzt die Autobahn GmbH jetzt auf künstliche Intelligenz. In den nächsten fünf Jahren wird eine Art digitales Frühwarnsystem getestet. Elf Brücken sollen nach und nach damit ausgestattet werden. Mit dabei ist etwa die A3 bei Oberhausen, die A59 bei Duisburg und die A40 bei Mülheim - also unsere typischen Pendlerstrecken. Die KI misst an den Brücken ohne Pause Schwingungen, Temperatur oder auch Materialbewegungen. Sie erkennt dadurch mögliche Muster und soll warnen, bevor größerer Schaden entsteht.
KI ergänzt die üblichen Brückenprüfungen
Die Autobahn Gmbh sagt: Wenn der KI-Test erfolgreich ist, könnten Deutschlands Brücken künftig nicht nur saniert, sondern verstanden werden - mit deutlich optimierter Nutzungsdauer. Sie arbeitet kontinuierlich und vorausschauend. Bisher ist die Überwachung starren Intervallen ausgesetzt - je nach Art zwischen drei und sechs Jahren. Die gewohnten Brückenüberprüfungen und Wartungsarbeiten sollen durch die KI aber nicht ersetzt, sondern nur ergänzt werden. Auch die Ingenieure können dabei aber bald auf mehr Daten zurückgreifen.