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"Kommunen am Limit" - Voerde und Kamp-Lintfort machen mit
© Stadt Voerde
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"Kommunen am Limit" - Voerde und Kamp-Lintfort machen mit

Voerde und Kamp-Lintfort beteiligen sich heute am bundesweiten Aktionstag "Kommunen am Limit". Dabei soll die Finanznot der Städte sichtbar gemacht werden.

Veröffentlicht: Montag, 22.06.2026 04:26

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Viele Städte schlagen heute Alarm: Ihnen geht das Geld aus. „Kommunen am Limit“ heißt der bundesweite Aktionstag. Bei uns beteiligen sich zum Beispiel Kamp-Lintfort und Voerde. Sie beklagen, dass Bund und Land den Rathäusern immer neue Aufgaben übertragen - etwa bei der Kinderbetreuung oder Pflege. Die Städte bekommen dafür aber nicht die nötigen Mittel bereitgestellt. Immer mehr freiwilligen Angebote wie Bibliotheken, Events oder Schwimmbädern droht damit das Aus. Oder es drohen weitere Erhöhungen von Steuern und Gebühren. 

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Ausstellung im Rathaus

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Aufgerufen haben zu dem Aktionstag die drei kommunalen Spitzenverbände – Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag und Deutscher Städte- und Gemeindebund. Die beteiligten Städte sollen die Notlage vor allem sichtbar machen. Kamp-Lintfort zeigt heute im Rathaus z.B., welche Angebote dem Sparzwang bald zum Opfer fallen könnten. Ein großes Banner am Eingang soll für Aufmerksamkeit sorgen. Und auch die Cityscreens werden zu dem Motto "Kommunen am Limit" bespielt. Kamp-Lintfort befindet sich bereits in der Haushaltssicherung. 

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Aktionsschilder gegen den Sparzwang

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Voerde beteiligt sich mit knallgelben Schildern mit Rotstrich an dem Protesttag. Die Stadt will damit zeigen, wie konkret die Gefahren für die städtische Infrastruktur sind. Um auf die drohenden Einschnitte aufmerksam zu machen, weisen die Aktionsschilder etwa auf Freibad, Bücherei und Schul-Container hin. Bundesweit lag das Finanzierungsdefizit der Kommunen allein im Jahr 2025 bei rund 30 Milliarden Euro - ein historischer Höchststand. Die Städte pochen gegenüber Bund und Ländern auf das sogenannte Konnexitätsprinzip: Wer Aufgaben bestellt, muss sie auch bezahlen.

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