
Die Sprengung des Kraftwerk-Kamins in Voerde hat offenbar doch nicht alle Wünsche erfüllt. Kurz vor Weihnachten war der über 180 Meter hohe Schornstein gefallen. Eigentlich auch nach Plan. Laut NRZ hinterließ er aber eine beachtliche Schneise in einem angrenzenden Gehölzstreifen. Der lag zwar in der Sperrzone, die Stadt hatte sich aber gewünscht, dass er verschont bleibt. Dafür war der Kamin vor der Sprengung extra mit einem Bagger in luftiger Höhe gekürzt worden.
Sprengung trotzdem erfolgreich
RWE stuft die Sprengung nach wie vor als planmäßig ein. Der Kamin sei sicher in die geplante Richtung auf sein Fallbett gefallen, so der Energiekonzern gegenüber der Zeitung. Dass die Randbepflanzung an der Ahrstreife nicht vollständig geschützt werden konnte, liege an der Druckluft aus den Kaminöffnung. Zwischen dem Kaminfuß und dem Gehölzstreifen lagen nach Angaben von RWE nur rund 200 Meter Abstand. Hier geht es zum kompletten NRZ-Artikel.