
Die Stadt Wesel plant einen Innovationscampus - einem Mix aus Eventlocation, Bildungs- und Forschungsstätte. Entstehen soll er auf dem Gelände der maroden Niederrheinhalle. Jetzt gibt es einen weiteren Fortschritt. Der Kreis Wesel könnte als wichtiger Ankermieter einziehen. Hintergrund ist, dass er neue Räume für die Verwaltung sucht - unter anderem weil das Kreishaus umfassend saniert werden muss. Aber auch danach sollen Teile der Beschäftigten offenbar im Innovationscampus bleiben. Die Stadt Wesel bekäme dadurch schon jetzt mehr Planungs- und Kostensicherheit für die Entwicklung des Areals. Heute soll der Rat das weitere Vorgehen absegnen.
Konzept der "Kurzen Wege"
Ziel der Stadt Wesel ist es, mit dem Campus einen Ort zu schaffen, an dem regionale Unternehmen, Wissenschaft, Verwaltung und Innovation systematisch miteinander vernetzt werden. Da passen die Behörden des Kreises gut ins Konzept der "Kurzen Wege". Um mehr Büro- und Verwaltungsflächen zu schaffen, müssen jetzt allerdings auch die Pläne für die Gebäude vergrößert werden. Überlegt wird sogar, ob es Sinn macht, auch die Küche des Kreises unterzubringen. Sie ist für ihn verpflichtend, um die Förderschulen mit Essen zu versorgen. Während der Sanierung des Kreishauses muss auch da eine Lösung her. Hier geht es zur Vorlage an den Rat.