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Kreis Wesel braucht weniger staatliche Hilfe
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Kreis Wesel braucht weniger staatliche Hilfe

Im Kreis Wesel brauchen immer weniger Menschen staatliche Hilfe. Nur bei einer Gruppe geht die Entwicklung in die andere Richtung.

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Im Kreis Wesel sind weniger Menschen auf staatliche Hilfe zum Lebensunterhalt angewiesen. Laut den Landesstatistikern von IT.NRW sind im vergangenen Jahr fast 41.000 Menschen betroffen gewesen. Das ist ein Rückgang bei der sogenannten sozialen Mindestsicherung um mehr als fünf Prozent. Besonders entspannt hat sich die Lage im Vergleich zum Vorjahr in Alpen (-17,6 Prozent), dahinter folgen Hünxe und Schermbeck. Landesweit sind rund 1,9 Millionen Menschen auf Hilfen wie Bürgergeld oder Grundsicherung im Alter angewiesen. Das sind rund vier Prozent weniger als im Jahr davor. Besonders deutlich ist die Zahl bei Kindern und Asylbewerbern zurückgegangen.

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Zwischenüberschrift: Moers hat höchste Quote im Kreis Wesel

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Während die Zahlen insgesamt sinken, zeigt sich bei den älteren Menschen in NRW ein anderer Trend. Die Bezieher von Grundsicherung im Alter sind das fünfte Jahr in Folge gestiegen, zuletzt um drei Prozent. Die Bedürftigkeit ist außerdem landesweit sehr unterschiedlich verteilt. Die höchsten Quoten verzeichnen die Städte im Ruhrgebiet: In Gelsenkirchen bezieht mehr als jeder Fünfte (21,3 Prozent) staatliche Hilfen. Die landesweit niedrigsten Werte melden unter anderem Gemeinden im Kreis Borken mit je nur gut drei Prozent. Spitzenreiter im Kreis Wesel ist Moers mit 11 Prozent. Dahinter folgen Wesel und Kamp-Lintfort. Schlusslicht ist Alpen mit 4,7 Prozent.

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