
Kreis Wesel plant neues Konzept zur Bekämpfung der Asiatischen Hornisse
Bei uns im Kreis wird die Asiatische Hornisse immer häufiger gesichtet. Vor allem für Honigbienen ist das ein Problem. Jetzt wird an einem neuen Konzept zur Bekämpfung gearbeitet.
Veröffentlicht: Dienstag, 10.03.2026 10:48
Im Kreis Wesel wird die Asiatische Hornisse immer häufiger gesichtet. Die invasive Art breitet sich schnell aus und gilt vor allem für Honigbienen als Problem. Die Städte und der Kreis arbeiten deshalb gemeinsam mit Imkern an einem neuen Konzept zur Bekämpfung. Geplant sind spezielle Imker-Teams, die Nester fachgerecht entfernen. Dafür sollen Schutzkleidung und Technik angeschafft werden - der Kreis will das mit bis zu 20.000 Euro fördern.
Sichtungen könnt ihr mit Foto und Fundort melden
Die Nester sollten nicht selbst entfernt werden, weil die Tiere ihr Nest verteidigen können. Sichtungen können mit Foto und Fundort an die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Wesel gemeldet werden. Zuletzt hatte etwa ein fußballgroßes Hornissennest in einem Baum in Wesel-Obrighoven für Unsicherheit bei Besuchern am Neuen Friedhof gesorgt. Dieses Nest ist aber bereits unbewohnt und wird mit der Zeit einfach in sich verfallen. Aber auch im vergangenen Jahr hatten Nester der Asiatischen Hornisse mehrfach für Aufsehen gesorgt. In Kamp-Lintfort etwa war ein besiedeltes Nest von einem Baum gefallen - mitten im Wohngebiet. In Schermbeck mussten außerdem Nester in der Nähe von Spielplätzen entfernt werden.