
Der Kreis Wesel ist anscheinend beim sogenannten Birding beliebt. Junge Menschen sammeln dabei Vogelarten, die sie gesehen haben. Das wird dann auf Social Media mit den jeweiligen Koordinaten geteilt. In der RP spricht der NABU von einem Massenphänomen. Das Problem: Einige stellen dabei anscheinend den Hype vor den Naturschutz. Der Kreis Wesel bietet vielen, auch seltenen und sensiblen Vögeln ein Zuhause – etwa auf der Bislicher Insel, am Schwafheimer Meer oder in der Dingdener Heide.
Birding im Kreis Wesel nützt auch der Forschung
Birding hat aber auch positive Folgen: Die Beobachtungen fließen teils in die Forschung ein. Auf bestimmten Online-Portalen werden Bestandszahlen und Sichtungen gesammelt, die auch wissenschaftlich nutzbar sind. Der NABU appelliert in RP an alle Ausflügler, zum Schutz der Vögel auf den Wegen zu bleiben, auf Warnschilder zu achten und vorhandene Aussichtstürme zu nutzen. Für den Einstieg in das Hobby reicht laut NABU schon ein Fernglas in der Preisklasse bis 150 Euro.