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Kreisbauernschaft Wesel fordert bessere Bedingungen
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Kreisbauernschaft Wesel fordert bessere Bedingungen

Massive Ertragseinbußen bei den Herbstkulturen machen den Landwirten Sorgen. Aus dem Kreis Wesel werden bessere wirtschaftliche Bedingungen von den Bauern gefordert.

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Die Kreisbauernschaft Wesel e.V. fordert von der Politik wettbewerbsfähige Energie- und Betriebsmittelpreise. Zudem verlangt der Verband politische Antworten auf schwankende Marktpreise. Das teilt Vorsitzender Johannes Leuchtenberg aus Neukirchen-Vluyn in der aktuellen Erntebilanz mit. Konkrete Maßnahmen zur Umsetzung nennt er dabei nicht. Leuchtenberg verweist zudem auf die Differenz zwischen Verbraucherpreisen und den Erlösen der Landwirtschaft: Während Verbraucherinnen und Verbraucher mehr für Lebensmittel zahlten, komme davon bei den Betrieben wenig an.

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Getreideernte im Kreis Wesel fällt moderater aus als befürchtet

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Bei der Getreideernte liegt der Kreis Wesel rund 14 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Winterweizen bringt durchschnittlich 87 Dezitonnen pro Hektar, ein Minus von rund acht Prozent. Die Wintergerste kommt auf etwa 84 Dezitonnen pro Hektar. Nach Einschätzung der Kreisbauernschaft fällt dieses Ergebnis insgesamt moderater aus als zunächst befürchtet.

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Herbstkulturen im Kreis Wesel: Sorge vor Mais-Ausfällen

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Anders sieht die Lage bei Kulturen aus, die noch auf den Feldern stehen. Bei Mais, Zuckerrüben und Kartoffeln rechnet die Kreisbauernschaft mit deutlich stärkeren Einbußen als beim Getreide. Auf einzelnen Standorten im Kreis Wesel geht der Verband bei Mais von Totalausfällen aus. Der zuletzt gefallene Regen kommt für diese Kulturen nach eigener Einschätzung zu spät. Eine abschließende Bilanz zur Herbsternte will die Kreisbauernschaft erst nach deren Abschluss in den kommenden Wochen ziehen.

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