
Das Kreishaus in Wesel bröckelt buchstäblich. Jahrzehnte alte Technik, marode Fassaden und ein Brandschutz, der dringenden Handlungsbedarf zeigt, machen eine Kernsanierung unvermeidbar. Ein Viertel der Arbeitsplätze musste deswegen schon vorübergehend gesperrt werden. Angemietete Büros dienen als Zwischenlösung. Nach der Sanierung soll wieder alles gebündelt werden – möglichst auf eigenen oder kommunalen Flächen. Eine Lösung könnte der geplante Innovationscampus an der Niederrheinhalle sein. Die endgültigen Entscheidungen fallen am 19. März im Kreisausschuss.
Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1984
Auslöser für die aktuellen Maßnahmen ist ein Brandschutz-Check. Ein Sachverständiger hat dabei mehrere Schwachstellen festgestellt. Ein erstes Gutachten liegt inzwischen vor und wird gerade geprüft. Danach will der Kreis mit der Bauaufsicht der Stadt Wesel klären, welche Maßnahmen sofort umgesetzt werden müssen. Das Gebäude an der Reeser Landstraße stammt aus dem Jahr 1984 und viele Modernisierungen sind lange ausgeblieben.