
Nachdem ein Windradflügel feststeckte, ist das Kreuz Kamp-Lintfort jetzt wieder frei. Das sagte uns die Autobahnpolizei. Der rund 100 Meter lange Schwertransport hatte die Kurve von der A42 auf die A57 nicht geschafft. Dabei war die Route monatelang vorbereitet worden. Den ganzen Tag über musste der Engpass umgebaut werden. Dabei wurden Bäume zurückgeschnitten, Teile der Schutzplanke abgefräst und Metallplatten verlegt. In der Nacht konnte der LKW mit dem Rotorblatt dann seine Fahrt zum Windpark in Alpen-Veen fortsetzen.
Transport wurde über Monate vorbereitet
Warum sich die Planer ausgerechnet im Kreuz Kamp-Lintfort verschätzt haben, bleibt ein Rätsel. Vor allem die Bäume wären dem 31 Tonnen schweren Windradflügel hier zum Verhängnis geworden. Dabei wurde der Schwertransport laut NRZ akribisch vorbereitet. Demnach wurden auf der Strecke etwa Straßenschilder abgebaut oder auch Metallplatten für Überfahrten auf Privatgrundstücken in Alpen verlegt. Hier geht es zur Bildergalerie der NRZ.