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Kritik an Kündigung des ASG-Betriebsleiters
© Foto: Radio K.W.
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Kritik an Kündigung des ASG-Betriebsleiters

Das Bündnis 90/ Die Grünen werfen einen anderen Blick auf die Kündigung des Betriebsleiters des ASG Wesel. Der Rat habe zu vorschnell entschieden.

Veröffentlicht: Dienstag, 10.03.2026 07:07

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Mitte Februar musste der Betriebsleiter des ASG in Wesel seinen Posten räumen. Inzwischen gibt es jedoch offenbar Zweifel an den damals erhobenen Vorwürfen. Nach Angaben der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen hätten sich einige Anschuldigungen inzwischen als nicht haltbar erwiesen. Dennoch hätten sie zur Absetzung des Betriebsleiters geführt. Die Fraktion kritisiert zudem das Vorgehen der Verwaltung. Demnach sei versäumt worden, die dem Beschuldigten zustehende Frist für eine schriftliche Stellungnahme abzuwarten und diese anschließend zu prüfen. Dadurch habe der Rat seine Entscheidung möglicherweise auf Grundlage unvollständiger oder falscher Informationen getroffen. Die Grünen fordern daher eine Aufarbeitung des Falls in der nächsten Ratssitzung.

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Das sind die Vorwürfe:

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Dem ehemaligen Betriebsleiter war unter anderem vorgeworfen worden, sein Privatauto auf Kosten des Betriebs betankt und repariert zu haben. Die Stadt hatte jedoch betont, dass die Entscheidung keine Bewertung der fachlichen Qualifikation des Betriebsleiters darstelle. Am 17. Februar stimmten schließlich 39 von 46 Ratsmitgliedern für die Absetzung. Laut Stadtverwaltung galt das Vertrauensverhältnis als nicht mehr „tragfähig“. Weitere Details zu den Gründen wurden nicht genannt.

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