
Nach dem Mord in Hamminkeln-Dingden gibt es langjährige Haftstrafen. Zwei junge Bocholter müssen wegen Mordes aus Habgier zwölf Jahr ins Gefängnis. Das Gericht stellt bei ihnen auch noch eine besondere Schwere der Schuld fest. Sie sollen im Juni gemeinschaftlich einen 61-Jährigen in seiner Wohnung getötet haben. Der Mann starb durch Strangulation. Ein dritter Beteiligter wurde wegen Raubes zu drei Jahren verurteilt. Das Gericht ging davon aus, dass er zum Mordzeitpunkt nicht im selben Raum war. Alle drei Bocholter fielen noch unter das Jugendstrafrecht.
Besondere Brutalität der Tat
Die Brutalität der Tat hatte viele Menschen in Hamminkeln erschüttert. Die jungen Männer hatten auf den 61-Jährigen eingeschlagen und eingetreten. Getroffen hatten sie sich mit ihm unter dem Vorwand, es gehe um Kokain und sexuelle Handlungen. Stattdessen hatten sie es auf sein Geld abgesehen. Es gibt auch noch einen vierten Tatverdächtigen. Er war erst im Januar festgenommen worden. Deshalb stand er noch nicht mit vor Gericht.