
Bei Lemken in Alpen wird ab Juli Kurzarbeit eingeführt. Der Landmaschinenhersteller begründet das mit der aktuell schwierigen Lage auf dem Weltmarkt. Es gibt weniger Aufträge, weil Landwirte nicht mehr so viel investieren. Geplant ist, die Arbeitszeit in Alpen erstmal um einen Tag pro Woche zu kürzen. Die Regelung soll grundsätzlich bis Ende des Jahres gelten. Monatlich wird sie aber überprüft, um flexibel auf die Auftragslage reagieren zu können.
Zuversichtlich nach vorne schauen
Die Service- und Ersatzteilabteilungen bleiben für Kunden weiterhin vollständig erreichbar. Auch die Lieferfähigkeit in den relevanten Bereichen wird durch die angepasste Planung bestmöglich abgesichert, schreibt Lemken. Der Standort in Haren ist von der Kurzarbeit außerdem nicht betroffen. Das Alpener Familienunternehmen blickt trotz der Marktlage zuversichtlich nach vorn. Mit der Kurzarbeit schaffe man die Grundlage, langfristig gut aufgestellt zu bleiben.