
Die Arbeiten auf der Ausbaustrecke zwischen Emmerich und Oberhausen verlaufen laut einer Sprecherin der Deutschen Bahn nach Plan. Noch bis zum 17. Mai um kurz vor Mitternacht bleibt die Strecke im Rahmen des aktuellen Baumarathons ein letztes Mal voll gesperrt. In dieser Zeit schließt das Projektteam letzte große Arbeiten ab, darunter den Einschub von Brücken, Kampfmittelsondierungen und den Ausbau von Bahnhöfen.
Aufatmen für Pendler am Niederrhein
Für Pendler am Niederrhein bedeutet das ein baldiges Ende der massiven Einschränkungen. Ab Montag, dem 18. Mai, können Fern- und Güterzüge die Strecke wieder nutzen. Der Nahverkehr zwischen Oberhausen und dem niederländischen Arnheim soll am darauffolgenden Dienstag zum Betriebsstart wieder vollständig anrollen. Fahrgäste im Nahverkehr müssen sich noch bis zum 19. Mai auf Ersatzverkehr und geänderte Fahrpläne einstellen. Ab dann profitieren sie von der modernisierten Infrastruktur an zahlreichen Bahnhöfen und Haltepunkten in der Region.
Erstmalig auf drei Gleisen
Der Abschluss dieses Bauabschnitts markiert eine wichtige Etappe für das Großprojekt, das im Jahr 2017 startete. Bis Mitte Mai hat die Bahn nach eigenen Angaben 52 Kilometer Gleise umgebaut, fast zwölf Kilometer Schallschutzwände errichtet und 45 Brücken erneuert oder erweitert. Zwischen Voerde und Dinslaken können Züge künftig erstmals auf drei Gleisen fahren.