
Das frühere Freibadgelände in Dinslaken-Hiesfeld liegt jetzt schon seit Jahren brach. Der Stadt fehlt aktuell das Geld, um die Pläne umzusetzen - trotz Fördermitteln von 5,6 Millionen Euro. Sie überlegt deshalb den Verkauf des Areals an die Emschergenossenschaft. Mit der Einnahme könnte der Eigenanteil für den Umbau finanziert werden. Entstehen soll ein naturnahes Erholungsgebiet mit Sport- und Freizeitangeboten. Außerdem soll der Rotbach renaturiert werden. Noch diesen Monat entscheidet der Rat über den Verkauf. Damit der Plan aufgeht, müsste der Bund allerdings auch noch die an die Fördergelder gekoppelte Frist lockern.
Gesamtkosten liegen bei 6,6 Millionen Euro
Vor rund acht Jahren war das Aus des Freibads in Hiesfeld endgültig besiegelt worden. Das wirtschaftliche Risiko für den Erhalt war der Stadt damals zu groß. Trotzdem kämpfte eine Gruppe Dinslakener weiter fürs Freibad und scheiterte endgültig vor dem Oberverwaltungsgericht. Auch um das richtige Zukunftskonzept für das Gelände gab es Streit. Am Ende siegte aber ein mit den Bürgern gemeinsam erarbeitetes Konzept der DIN FLEG, auch weil dafür die Fördersumme des Bundes von 5,6 Millionen Euro zugesagt wurde. Die Gesamtkosten werden aktuell auf fast 6,6 Millionen Euro geschätzt.