
In Weeze ist die Militärübung der Bundeswehr am Airport erfolgreich zu Ende gegangen. Fünf Tage lang hatte ein Geschwader der Luftwaffe hier mit vier Eurofightern geprobt. Dabei wurde ausgetestet, wie die Kampfjets auch von zivilen Flughäfen aus flexibel eingesetzt werden können. Das sei ein wichtiger Baustein für die gemeinsame Landes- und Bündnisverteidigung, sagt die Bundeswehr. Das Militär zieht eine positive Bilanz: In persönlichen Gesprächen, in den sozialen Medien oder am Telefon habe es viel Verständnis aus der Bevölkerung gegeben. Heute kehrten die Eurofighter zurück an ihren Heimatstandort Nörvenich.
Bundeswehr lobt Zusammenarbeit
Bei der Übung ging es um sogenannte „Dispersed Operations“. Darunter versteht die Bundeswehr die Fähigkeit, Kampfflugzeuge flexibel und dezentral auch außerhalb der eigenen Militärflugplätze einsetzen zu können. Ein besonderer Schwerpunkt lag während der fünf Tage auf der engen Verzahnung von zivilen und militärischen Abläufen. Das Geschwader lobte dabei die Zusammenarbeit mit dem Flughafen Weeze. Das betraf laut Luftwaffe u.a. das Flughafenmanagement, die Flugsicherheit und die Kerosinversorgung der Jets. Die in Weeze gewonnenen Erkenntnisse sollen jetzt ausgewertet werden.