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Marien-Hospital Wesel behandelt deutlich mehr Patienten
© Foto: Gerd Hermann / FUNKE Foto Services
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Marien-Hospital Wesel behandelt deutlich mehr Patienten

Das Marien-Hospital Wesel verzeichnet einen deutlichen Patientenzuwachs. Während andere Krankenhäuser kämpfen, läuft es in Wesel richtig gut.

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Über 1.500 Patienten mehr als im Vorjahr haben sich 2025 im Marien-Hospital Wesel behandeln lassen. Das entspricht einem Anstieg von mehr als sieben Prozent auf insgesamt 20.700 stationäre Patienten. Besonders gefragt sind die Bereiche Herz-Medizin, Altersmedizin und Orthopädie. Geschäftsführer Karl-Ferdinand von Fürstenberg zeigt sich zufrieden mit der Entwicklung. Das Krankenhaus hat rund 400 Betten und gilt als Schwerpunkt-Klinik für verschiedene Fachbereiche. Die Zahlen stehen im Kontrast zur bundesweiten Situation vieler Krankenhäuser. Während deutschlandweit Kliniken um ihr Überleben kämpfen, läuft es in Wesel wirtschaftlich gut. Die Notfallversorgung für die gesamte Region bleibt gesichert.

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Auch beim Personal kann das Weseler Krankenhaus positive Nachrichten vermelden. Alle Arztstellen sind vollständig besetzt - in Zeiten des Fachkräftemangels keine Selbstverständlichkeit. Die Intensivstation mit 18 Betten hat sogar mehr Personal als nötig. Von Fürstenberg führt die gute Bewerberlage auch auf die Krankenhausreform zurück. Bewerber entscheiden sich gezielter für passende Stellen in spezialisierten Häusern. Das Marien-Hospital ist auf Bereiche wie Endoprothetik, Herz-Medizin und Kinderchirurgie spezialisiert. Zuletzt hatte das Land NRW fast 14 Millionen Euro für den Ausbau der Kinder- und Jugendpsychiatrie zugesagt. Der Spatenstich für das neue Gebäude ist für Mitte 2027 geplant.

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