
Pendler vom Niederrhein brauchen in Richtung Ruhrgebiet weiter Geduld. Auf der A40 steht die nächste Großbaustelle an. Zwischen dem Kreuz Kaiserberg und Essen-Frohnhausen werden zwei Brücken in Mülheim abgerissen und neu gebaut. Die Hardenbergbrücke und die Brücke an der Geitlingstraße sind stark veraltet. Sie sind laut WAZ für 20.000 Autos täglich ausgelegt. Heute rollen bis zu 100.000 Fahrzeuge jeden Tag über die maroden Bauwerke. Ab Mitte März werden die Fahrspuren verengt, dann gilt Tempo 80. Im September sollen während einer Bahn-Sperrung erste Brückenteile abgerissen werden. Die neuen Brücken Richtung Duisburg sollen bis Mitte 2027 fertig sein. Anschließend folgt die andere Fahrtrichtung. Erst wenn die Brücken ersetzt wurden kann der sechsspurige Ausbau der A40 hier richtig starten.
A42-Brücke braucht zusätzliche Sicherungen
Auch auf der A42 gibt es Einschränkungen: Auf der maroden Brücke über den Rhein-Herne-Kanal werden ab Anfang März in Fahrtrichtung Duisburg zusätzliche Sicherungen montiert. Es kann zu Spur-Sperrungen kommen, nachts und am Wochenende auch zu Vollsperrungen. Die Brücke bleibt vorerst nur für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen nutzbar – bis sie im Zuge des sechsstreifigen Ausbaus neu gebaut wird.