Medikamentenengpass

Betroffen sind vor allem Medikamente, die stark nachgefragt werden, wie beispielsweise Blutdrucksenker bis hin zu Schmerzmittel Ibuprofen. Apotheken sind gesetzlich verpflichtet, einen Medikamentenvorrat für zwei Wochen anzulegen. Das ist aber derzeit nicht möglich.

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Ärzte und Apotheker im Kreis Wesel müssen gerade oft improvisieren und umplanen. Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein bekommt immer öfter zu hören, dass bestimmte Medikamente fehlen. Betroffen sind offenbar Impfstoffe, aber auch gängige Schmerzmittel. Oft kann nur zur zweiten Wahl gegriffen werden. Warum es Lieferengpässe gibt, ist bisher unklar. Die Kassenärzte fordern deshalb Aufklärung. Mögliche Ursachen könnten die Konzentration auf einzelne Produktionsstätten im Aus­land oder ein­gestellte Produktionen aufgrund fehlender Rentabilität sein.

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