
Die Einsatzkräfte im Kreis Wesel hatten am Hitzewochenende alle Hände voll zu tun. Hohe Temperaturen, Gewitter und Sturmböen sorgten für mehr als 1.100 Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdienst. Vom Unwetter am Freitagabend waren vor allem Moers, Neukirchen-Vluyn und Kamp-Lintfort betroffen. Weil die Zahl der Anrufe kaum abriss, wurde die Kreisleitstelle noch mit zusätzlichem Personal verstärkt. Insgesamt gingen fast 1.400 Notrufe bei der 112 ein. Rund 250 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren im Einsatz. Auch nächste Woche soll es wieder heiß werden. Deswegen warnen die Einsatzkräfte erneut: Bitte nicht im Rhein schwimmen. Die Strömung ist tückisch und lebensgefährlich.
Hitzewoche hatte viele Autopannen in der Region zur Folge
Die Hitze der letzten Woche hat für einen deutlich Anstieg der Autopannen bei uns gesorgt. Laut ADAC NRW waren die Pannenhelfer im Bereich Krefeld und linker Niederrhein mehr als 1100 Mal (1114) im Einsatz. Das sind fast 160 Einsätze am Tag und 20 Prozent mehr als in der Woche davor (933). Das entspricht etwa dem Schnitt in ganz NRW. Hauptursache war die Batterie mit über 40 Prozent.