
Nach zwei schweren Unfällen soll der unbeschrankte Bahnübergang in Alpen-Menzelen sicherer werden. Im Februar war an der Straße Jägerruh erst ein 18-Jähriger gestorben. Nur eine Woche später wurde ein 46-Jähriger schwer verletzt. Beide waren mit ihren Autos von der RB31 erfasst worden. Jetzt haben sich Vertreter von Stadt, Bahn und Polizei vor Ort getroffen. Laut RP wurden dabei erste Maßnahmen abgesprochen. Unter anderem soll das Tempo vor dem Alpener Bahnübergang beidseitig auf 10 Stundenkilometer reduziert werden. Geplant sind außerdem Markierungen und Bodenschwellen. Die Arbeiten wollen sich die Gemeinde und die Bahn teilen, schreibt die Zeitung. Nähere Angaben über die Kosten gibt es noch nicht.
Langfristig gibt es Hoffnung auf Schranken
Das Tempo soll stufenweise von 50 auf 30 auf 10 gedrosselt werden. Die Bodenschwellen sind zweiteilig geplant, damit Radfahrer sie besser passieren können, so die RP. Auch die anderen Bahnübergänge in Alpen sollen kritisch geprüft werden. Langfristig gibt es Hoffnung auf Schranken entlang der Strecke der RB 31. Die Bahn will sie für über 90 Millionen Euro zwischen Duisburg und Xanten aufrüsten – unter anderem durch moderne Stellwerke. Die Züge können dann schneller fahren und das erfordert eine stärkere Sicherung der Bahnübergänge. Vor 2030 wird das aber wohl nicht passieren.