
Familien im Kreis Wesel bekommen künftig schnellere und bessere Hilfe in Notlagen. Das Kreisjugendamt hat am Mittwoch (14. Januar) die Netzwerke Kinderschutz und Frühe Hilfen zusammengebracht. Schulen, Kitas, Ärzte und Beratungsstellen arbeiten jetzt enger zusammen. Das bedeutet: Wenn eine Familie Probleme hat, finden die Helfer schneller zueinander. „Mit Blick auf den Kinderschutz und die Frühen Hilfen ist Vernetzung und der regelmäßige Austausch von entscheidender Bedeutung. So können wir sicherstellen, dass alle beteiligten Stellen sich kennen und im Fall einer möglichen Kindeswohlgefährdung schnell und gut zusammenarbeiten“, erklärt Christina Hetjens, Koordinatorin des Netzwerks Kinderschutz im Kreis Wesel.
Schnellere Hilfe für
Besonders junge Eltern profitieren von dem neuen Netzwerk. Sie bekommen früher Unterstützung - bevor größere Probleme entstehen. Das kann von Erziehungsberatung bis zur Hilfe bei Geldsorgen reichen. Die Fachkräfte wollen sich regelmäßig treffen und ihre Zusammenarbeit weiter verbessern.