Moers - 79-Jährige betrogen / Polizei gibt erneut Tipps

Mit dem sogenannten WhatsApp Trick legten Betrüger gleich mehrmals eine ältere Frau aus Moers sprichwörtlich aufs Kreuz.

In einem Zeitraum von mehreren Tagen überwies die Frau ganze zehnmal Geld, wobei ein hoher Schaden im fünfstelligen Bereich entstand.

Die Art und Weise der Betrüger war auch hier die Gleiche, vor der wir bereits in der Vergangenheit mehrmals gewarnt hatten:

Ein Unbekannter gab sich über den Messenger-Dienst als ihr Sohn aus, der eine neue Handynummer hat und dringend Geld braucht. Im guten Glauben führte die 79-Jährige am 12.09., nachdem sie angeschrieben worden war, die ersten drei Überweisungen an den vermeintlichen Sohn durch.

Am 13.09. kam sie zwei weiteren Zahlungsaufforderungen nach und letztendlich tätigte sie am 19.09. schließlich fünf weitere Transaktionen, bevor der Schwindel auffiel.

Die Polizei rät:

Wenn Sie von vermeintlichen Angehörigen in dieser Art und Weise angeschrieben werden, vergewissern Sie sich persönlich bei Ihren Lieben! Gehen Sie auf gar keinen Fall auf Zahlungsaufforderungen ein!

Die Messenger-Dienste wie WhatsApp erfreuen sich gerade auch bei der älteren Generation zunehmend große Beliebtheit. Das machen sich Betrüger gerne zu Nutze, um sich unter einem Vorwand als Angehörige auszugeben.

Seien Sie vorsichtig und aufmerksam, wenn Sie von einer unbekannten Nummer angeschrieben werden und Ihnen erzählt wird, das Handy sei kaputt, heruntergefallen, nicht mehr brauchbar etc.

Rufen Sie den jeweiligen Angehörigen persönlich über das Festnetz oder über die vermeintlich nicht mehr existierende Handynummer an und vergewissern Sie sich, ob dieser tatsächlich eine neue Telefonnummer hat und in Geldnot ist!

Die Betrüger nutzen Ihre Hilfsbereitschaft aus und Sie haben anschließend nicht nur einen hohen finanziellen Verlust, wie hier die Moerserin, sondern auch einen emotionalen Schaden.

Daher gilt in allen Fällen: Misstrauisch sein und im Zweifel den Notruf der Polizei unter 110 wählen.

Kontakt für Medienvertreter:

Kreispolizeibehörde Wesel Pressestelle Telefon: 0281 / 107-1050 Fax: 0281 / 107-1055 E-Mail: pressestelle.wesel@polizei.nrw.de https://wesel.polizei.nrw

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