
In Moers fehlt es in vielen Kitas, Offenen Ganztagsschulen und anderen städtischen Einrichtungen an ausreichend Schutz vor Sonne und UV-Strahlung. Das soll sich weiter verbessern. Das Land NRW fördert die Stadt im Rahmen des Programms „Klimaanpassung.Kommunen.NRW" – und stellt dafür Geld aus EU- und Landesmitteln bereit. Konkret sollen die Außenbereiche der Einrichtungen gezielt beschattet werden. Neue Markisen und frisch gepflanzte Bäume sollen dafür sorgen, dass die Flächen auch an heißen Tagen sicher genutzt werden können. Gerade für Kinder ist der Schutz vor starker Sonneneinstrahlung wichtig. Die Maßnahmen sollen die Belastung durch UV-Strahlung dauerhaft reduzieren. Wann genau die Umbauten starten, steht noch nicht fest – die formalen Förderzusagen erteilen die zuständigen Bezirksregierungen.
Klimaschutz in NRW: 19 Projekte, fast 24 Millionen Euro
Das Förderprogramm geht in die vierte Runde. Aus insgesamt 42 Bewerbungen hat ein unabhängiger Begutachtungsausschuss 19 Projekte ausgewählt. Insgesamt stehen 23,9 Millionen Euro bereit – finanziert aus dem EU-Fonds für Regionale Entwicklung und Landesmitteln. Die Projekte sind so unterschiedlich wie die teilnehmenden Städte. In Paderborn entsteht eine sogenannte Klimaoase auf einem bisher stark versiegelten Platz. In Köln wird eine brachliegende Industriefläche in einen neuen Grünraum verwandelt. Und in mehreren Städten werden Schulhöfe entsiegelt, damit Regenwasser wieder versickern kann. Das Ziel des Programms ist überall dasselbe: Städte und Gemeinden sollen widerstandsfähiger werden – gegen Hitze, Starkregen und Trockenheit. Zwischen 2020 und 2026 hat das Land insgesamt rund 200 Millionen Euro für solche Maßnahmen bereitgestellt.