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Moers erinnert mit elf Bäumen an Opfer rassistischer Gewalt
© Stadt Moers
Die Beteiligten haben am Montag, 1. Juni 2026, die Moerser Ausgabe des Projekts "10+1 Bäume" im Freizeitpark Moers der Öffentlichkeit vorgestellt. Der neue Gedenkort für die Opfer rassistischer Gewalttaten geht auf einen Antrag des Moerser Integrationsrats und eines Projekts des Landesintegrationsrats zurück.
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Moers erinnert mit elf Bäumen an Opfer rassistischer Gewalt

Im Freizeitpark Moers gibt es jetzt einen neuen Gedenkort. Elf Bäume erinnern dort an die Opfer rassistischer Gewalt in Deutschland.

Veröffentlicht: Freitag, 05.06.2026 08:20

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Im Freizeitpark in Moers gibt es einen neuen Gedenkort. Die Stadt hat das Projekt „10+1 Bäume" des Landesintegrationsrats NRW umgesetzt. Zehn Bäume stehen für die zehn NSU-Opfer. Der elfte ist ein Mahnmal für alle weiteren Opfer rassistischer Gewalt in Deutschland. Gepflanzt hat die Stadt drei Kanadische Judasbäume und acht Holz-Stelen – ergänzt durch eine Bank und eine Gedenktafel.

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Gedenkort in Moers – Entstehung und Hintergrund des Projekts

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Die Idee geht auf einen Antrag des damaligen Moerser Integrationsrats von 2023 zurück. 90 Prozent der Kosten hat der städtische Fachdienst für Freiraum- und Umweltplanung getragen – den Rest der ACI. Bürgermeisterin Julia Zupancic sagte bei der Eröffnung, die Bäume stünden für Hoffnung, Vielfalt und gemeinsame Verantwortung. ACI-Vorsitzender Sait Olgun verlas die Namen aller zehn Ermordeten. Er rief dazu auf, entschlossen einzustehen, wenn die Würde von Menschen verletzt wird.

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