
Das Moers Festival ist zurück – und zwar mitten in der Stadt. Nach Jahren an der Enni-Eventhalle findet das renommierte Festival für improvisierte Musik dieses Pfingsten erstmals wieder auf dem Kastellplatz statt. Auf dem zentralen Platz im Herzen von Moers entsteht eine große Open-Air-Bühne mit Platz für bis zu dreitausend Besucher. Der Haupteingang befindet sich an der Haagstraße. Das Festival startet am Donnerstag um 18 Uhr. Der Eröffnungsabend ist für alle Moerserinnen und Moerser mit Wohnsitz in Moers kostenlos – alle anderen brauchen ein Ticket. Die 55. Ausgabe läuft bis Pfingstmontag – das ist die längste Festivalausgabe in der Geschichte des Moers Festivals. Rund 200 Künstlerinnen und Künstler aus mehr als zwanzig Ländern sind dabei. Das Motto in diesem Jahr lautet: „Wie im Märchen."
Tickets und Preise
Das Festival setzt auf ein solidarisches Ticketmodell. Es gibt vier feste Preisstufen – alle gelten für alle fünf Festivaltage und alle Spielorte. Die günstigste Kategorie heißt „Nur mal reingucken" und kostet 45 Euro – sie ist online allerdings bereits ausverkauft. Restkarten in dieser Kategorie gibt es nur noch an der Tageskasse vor Ort. Wer online kaufen möchte, hat noch die Wahl zwischen „Festival zum kleinen Preis" für 87 Euro, „5 Tage Festivalfeeling" für 129 Euro und „Ich hab' Moers lieb!" für 172 Euro. Jede Preisstufe berechtigt zum vollen Festivalprogramm – der Unterschied ist allein der Preis. Wer mehr zahlt, unterstützt damit das Festival. Kinder und Jugendliche bis einschließlich sechzehn Jahre kommen kostenlos rein – allerdings nur in Begleitung einer erwachsenen Person mit Ticket. Zusätzlich zum Festivalticket kostet ein Zeltplatz dreißig Euro.
Festivaldorf vom Kastellplatz bis in den Schlosspark
Rund um die Hauptbühne erstreckt sich ein weitläufiges Festivaldorf – vom Kastellplatz über die Kleine Allee bis hin zum Schlosspark. Insgesamt 85 Marktbeschicker sind dabei: Vereine, Händler und Gastronomen. 37 Food-Stände sorgen für kulinarische Vielfalt – von afrikanischer Küche über vietnamesische Bao Buns bis hin zu japanischen Hotdogs. Für Kinder gibt es einen eigenen Bereich mit dem Titel „Wo die wilden Frösche klatschen" – mit Märchenbaum, Akrobatik, Jonglage und Hüpfburg. Sieben Spielorte verteilen sich über die gesamte Innenstadt: neben dem Kastellplatz sind das der Schlosshof, die katholische und die evangelische Kirche, das Alte Landratsamt, das Peschkenhaus und das Schlosstheater. Auf der Ballonwiese im Freizeitpark können Besucherinnen und Besucher zelten. Das Festival setzt in diesem Jahr auf ein Mehrwegsystem – gemeinsam mit der Enni sind siebzigtausend Geschirrteile im Umlauf. 71 freiwillige Helferinnen und Helfer unterstützen das Festival – wer noch mitmachen möchte, kann sich über die Website des Festivals melden.