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Moers gibt Zuständigkeit für Nelkensamstagszug ab
© Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services
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Moers gibt Zuständigkeit für Nelkensamstagszug ab

Ab 2027 soll der Karnevalsausschuss in Moers den Nelkensamstagszug selbst organisieren. Die Stadt will aber weiter Zuschüsse zahlen. Heute spricht der Hauptausschuss über das Thema.

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Der Nelkensamstagszug in Moers soll eine neue Regelung bekommen. Ab 2027 soll der Karnevalsausschuss Grafschafter Karneval komplett selbst verantwortlich sein – für Planung, Sicherheit und Sperrkonzept. Die Stadt Moers soll sich aus dieser Arbeit zurückziehen. Der Vorschlag: Als Unterstützung gibt es einen festen Zuschuss – 45.000 Euro pro Jahr, bis 2031. Mehr städtische Hilfe – weder finanziell noch personell – soll es darüber hinaus nicht geben. Das Thema wird heute im Hauptausschuss diskutiert. Der Nelkensamstagszug gilt als die größte Veranstaltung dieser Art am gesamten Niederrhein.

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Moers will einspringen, wenn sich die Sicherheitslage ändert

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Hintergrund: Die verschärfte Sicherheitslage nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg im Dezember 2024 hatte die Stadt Moers dazu bewogen, in den Jahren 2025 und 2026 die Federführung beim Sicherheitskonzept zu übernehmen. Ohne diesen städtischen Einsatz hätten die Nelkensamstagszüge in diesen beiden Jahren nicht stattfinden können. Allein 2026 trug die Stadt rund 35.000 Euro für mobile und starre Straßensperren. Der neue Pauschalbetrag von 45.000 Euro ist bewusst höher angesetzt – damit der KGK bei Bedarf auch externe Fachleute beauftragen kann. Ändert sich die Sicherheitslage grundlegend, will die Stadt nach eigenen Angaben sofort wieder einspringen. Ob der KGK die neue Aufgabe stemmen kann, ist noch offen – Präsident Enno Kramer sagte der RP: „Wir wissen noch nichts, wir müssen abwarten."

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