
Rund 200 Schausteller bekommen 2026 einen Platz auf der Moerser Kirmes. Die Konkurrenz um die begehrten Plätze ist groß. „Wir hatten über 500 Bewerbungen", sagt Platzmeisterin Alicia Weidenfeld von Moers Marketing der NRZ. Damit gehen rund 60 Prozent der Interessenten leer aus. Geschäftsführer Michael Kersting sieht das große Interesse als positives Zeichen. „Wir bekommen richtig gute Bewerbungen", sagt er der Zeitung. Gleichzeitig bedauert er die Situation für die Schausteller. „Andererseits ist dann für mehr als die Hälfte leider kein Platz mehr da", so Kersting. Bereits kurz nach der Kirmes startet die Planung für 2027. Am 15. September endet die Bewerbungsfrist für das kommende Jahr.
Moers Kirmes: Neue Fahrgeschäfte sorgen für Nervenkitzel
Für Nervenkitzel sorgt 2026 die Geisterbahn „Fahrt zur Hölle". Das Fahrgeschäft feiert seine Premiere auf der Moerser Kirmes. Besucher schlängeln sich auf zwei Etagen an Hexen, Zombies und Horrorclowns vorbei. Ebenfalls neu ist die Achterbahn „Trapper Joe's Crazy Mine". Mutige Besucher können ihre Gondel während der Fahrt selbst drehen. Wer noch mehr Nervenkitzel sucht, findet ihn bei Mr. Gravity. Das Fahrgeschäft katapultiert Besucher auf einer rotierenden Platte 18 Meter in die Höhe. Nach einem Jahr Pause kehrt außerdem der Break Dancer zurück. „Der Break Dancer ist alle zwei Jahre auf der Moerser Kirmes", erklärte Weidenfeld gegenüber der NRZ. Auch die Riesenschaukel Nessy ist wieder mit dabei. Bis zu 50 Personen schwingen sich hier gleichzeitig in die Luft, begleitet von integrierten Wasserspielen. Für Familien gibt es zudem mehrere Attraktionen für Kinder, darunter die Achterbahn „Willy der Wurm" und das Kinderkarussell „Samba Balloon".