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Moers pflanzt 44 Bäume um nach Planungsfehler
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Moers pflanzt 44 Bäume um nach Planungsfehler

Die Stadt Moers hat zu viele Bäume auf einmal gepflanzt. Jetzt müssen Dutzende Jungbäume einen neuen Standort bekommen.

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Die Stadt Moers setzt seit 2022 auf eine ambitionierte Pflanzoffensive. Jedes Jahr kommen 250 neue Straßenbäume dazu, dazu noch einmal 200 Bäume in Grünanlagen. Rund 670.000 Euro gibt die Stadt dafür jährlich aus. Doch bei einer Pflanzaktion auf der Großsportanlage Filder Benden ist etwas schiefgelaufen. Dort hat die Stadt zwischen 2024 und 2025 insgesamt 141 junge Bäume gepflanzt. Das Problem: Sie stehen viel zu eng beieinander. Eine Mitarbeiterin der Stadt hat das bemerkt und Alarm geschlagen. Sie hat erkannt, dass die Bäume sich in einigen Jahren gegenseitig das Licht wegnehmen würden. Ein Stadtsprecher: Es handelt sich um einen Planungsfehler. Die gute Nachricht ist, dass der Fehler früh genug aufgefallen ist. Mitarbeiter des Stadtbetriebs Enni haben daraufhin 44 der 141 Bäume wieder ausgegraben.

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Bäume bekommen neue Standorte im Stadtgebiet

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Das Ausgraben ist mit einem speziellen Werkzeug passiert, einem sogenannten Wurzelgreifer. Der sorgt dafür, dass die Wurzeln möglichst wenig beschädigt werden. Externe Fachleute haben vorher genau geprüft, welche Bäume für den Umzug geeignet sind. Nur gesunde und noch nicht zu stark verwurzelte Exemplare kommen für die Umsetzung infrage. Die betroffenen Bäume sind maximal zwei Jahre alt und ähnlich groß wie frische Baumschulware. Neue Standorte gibt es unter anderem an der Konrad-Zuse-Straße in Utfort, an der Grünbergstraße in Genend, an der Germanenstraße in Asberg und in Meerbeck-Ost. Die Kosten für die Aktion laufen über das reguläre Pflanzoffensiven-Budget. Die Stadt schließt aber nicht aus, dass in diesem Jahr insgesamt weniger Bäume gepflanzt werden können als in den Vorjahren. Die Bürgerinitiative Schlossparkfreunde Moers kritisiert den Vorfall. Sie sieht den Planungsfehler als Teil eines größeren Problems im Umgang der Stadt mit Bäumen und fragt, wer am Ende für mögliche Schäden haftet. Die Stadt selbst gibt sich auf Facebook offen und schreibt: „Wir haben's einfach zu gut gemeint. Fehler passieren. Und: Wichtig ist, was wir daraus machen."

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