
Das Modellprojekt "Moers-Mitte" will die Begegnungszentren in der Stadt grundlegend verändern. Die Caritas Moers-Xanten koordiniert das Projekt zusammen mit der Stadt, der Grafschafter Diakonie und SCI:Moers. Ziel sind moderne Treffpunkte mit digitalen Kursen, Sportangeboten und neuen Beratungsformen. Die heutigen Senioren haben andere Bedürfnisse als frühere Generationen. Sie wollen aktiv bleiben, sich digital weiterbilden und selbstbestimmt leben. Die Begegnungszentren sollen zu lebendigen Orten der Teilhabe werden. Schwerpunkte sind Bildung, Digitalisierung, Bewegung und Beratung. Das Projekt richtet sich besonders an Menschen zwischen 60 und 70 Jahren als zukünftige Nutzer.
Die Online-Umfrage unter cv-mx.de läuft bereits und dauert etwa sieben Minuten. Teilnehmen können alle Menschen ab 60, die in Moers leben. Aber auch jüngere Generationen sind eingeladen, ihre Zukunftswünsche zu äußern. Die Stadt will wissen: Wie soll das Leben in Moers aussehen, wenn die heutigen 30-Jährigen alt sind? Die Projektkoordinatorin bietet zusätzlich persönliche Gespräche an. Diese finden jeden vierten Donnerstag beim Offenen Frühstück im Forum Hülsdonk statt. Später plant die Stadt ein Bürgerforum, der Termin wird noch bekannt gegeben.