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 Moers/Wesel - Polizei warnt vor Betrugsmaschen
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Moers/Wesel - Polizei warnt vor Betrugsmaschen

Moers/Wesel (ots) -

Veröffentlicht: Freitag, 29.05.2026 08:50

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Die Polizei warnt vor betrügerischen Anrufen, bei denen sich unbekannte Täter als Amtspersonen ausgeben und Geld fordern.

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In den letzten Tagen kam es zu mehreren Betrugsversuchen, bei denen sich ein vermeintlicher Mitarbeiter des Amtsgerichtes Moers bei Bürgerinnen und Bürgern meldete und auf eine vermeintlich drohende Zwangsvollstreckung hinwies.

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In den Gesprächen behaupteten die Täter, dass durch die Zahlung eines Geldbetrages eine Vollstreckung abgewendet werden könne. Zudem wurde eine Telefonnummer eines angeblichen Rechtsanwaltes angegeben, bei dem sich die angerufene Person innerhalb von 24 Stunden melden soll.

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Nach Rücksprache mit dem Amtsgericht Moers handelt es sich um eine Betrugsmasche. Es wird empfohlen, keine Zahlungen zu leisten, keine persönlichen Daten herauszugeben und wenn Sie einen solchen Anruf bekommen haben, eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten.

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In einem anderen Fall hat eine 81-jährige Frau aus Wesel, einen sogenannten "Schockanruf" erhalten. Ihr Sohn habe bei einem Verkehrsunfall eine Frau getötet. Damit er nicht in Haft müsse, sollte die Frau eine fünfstelligen Betrag als Kaution zahlen. Als "Kulisse" für die Geldübergabe wählten die Täter das Amtsgericht Wesel. Die Geldübergabe fand im Bereich des Amtsgerichts Wesel statt.

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Immer wieder nutzen Telefonbetrüger derartige "Schockanrufe" um Geld zu ergaunern. Hierbei geben sie sich als Polizeibeamte und Staatsanwälte aus und nutzen die Schocksituation und Überforderung der Menschen aus. Sie üben verbalen Druck auf die Angerufenen aus, um zu verhindern, dass der Betrug erkannt wird. Die Betrüger versuchen außerdem die Angerufenen dazu zu bewegen, am Telefon zu bleiben und auf keinen Fall aufzulegen. So wollen sie verhindern, dass die Polizei oder vielleicht ein Verwandter angerufen werden.

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Die Polizei rät:

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- Seien Sie misstrauisch, wenn Sie jemand um Geld, Gold oder Schmuck bittet. - Behörden verlangen am Telefon in Deutschland keine Übergabe von hohen Bargeldsummen von Bürgerinnen und Bürgern. - Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner, oft ein angeblicher Enkel, Verwandter oder eine Amtsperson, Geld von Ihnen fordert! Auch wenn man Ihnen sagt, dass sie nicht auflegen sollen! - Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist: Rufen Sie die Verwandten an! - Übergeben Sie niemals Geld an Ihnen unbekannte Personen. - Wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt, informieren Sie sofort die Polizei über die Notrufnummer 110 und, wenn möglich, Verwandte oder andere Personen ihres Vertrauens. - Wenden Sie sich auf jeden Fall an die Polizei, wenn Sie Opfer eines Betruges geworden sind und erstatten Sie eine Anzeige.

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Kontakt für Medienvertreter:

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Kreispolizeibehörde Wesel Pressestelle Telefon: 0281 / 107-1050 Fax: 0281 / 107-1055 E-Mail: pressestelle.wesel@polizei.nrw.de https://wesel.polizei.nrw

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Original-Content von: Kreispolizeibehörde Wesel, übermittelt durch news aktuell

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