
Nach dem Mord in Hamminkeln-Dingden steht ab Dienstag (14.07.) ein vierter Angeklagter vor dem Landgericht Duisburg. Der mittlerweile 23-Jährige soll vor rund einem Jahr mit drei weiteren Komplizen einen 61-Jährigen in seiner Wohnung getötet haben - aus Habgier. Die anderen drei Beteiligten wurden schon verurteilt: Zwei müssen zwölf Jahre ins Gefängnis, der dritte Beteiligte wurde zu drei Jahren verurteilt. Gegen den 23-Jährigen wird jetzt erst der Prozess gestartet, weil er erst im Januar festgenommen wurde. Nach ihm war europaweit gefahndet worden. Ein Urteil wird Anfang September erwartet.
Was war in der Wohnung des 61-Jährigen passiert?
Die vier jungen Männer sollen sich mit dem Opfer unter dem Vorwand getroffen haben, es gehe um Kokain und sexuelle Handlungen. Gegen 20:50 Uhr sollen sie sich an dem Haus in Dingden verabredet haben. Dort sollen sie dem späteren Opfer Kokain übergeben und zum Teil auch konsumiert haben. Danach sollen sie auf das Opfer eingeschlagen, eingetreten und es gewürgt haben. Der 61-jährige Hamminkelner hat die Tat nicht überlebt. Todesursache: Atemversagen wegen Brustkorbverletzungen und Verletzungen am Hals.