
Im Mordprozess um einen 61-Jährigen aus Hamminkeln-Dingden geht es viel um das Privatleben des Opfers. Am dritten Verhandlungstag in Bocholt sagten sechs Zeugen aus, so berichtet es die NRZ. Demnach haben Familie und Freunde den Geschäftsführer als hilfsbereiten Menschen beschrieben. Sie wussten nichts von Drogenkontakten des Mannes. Ein Antrag der Verteidigung auf Verfahrensunterbrechung wurde abgelehnt. Die Anwälte hatten unvollständige Akten kritisiert. Einer der drei angeklagten Bocholter hat bereits seine Beteiligung eingeräumt. Der Prozess wird am 28. Januar fortgesetzt.
Ein Urteil wird Mitte Februar erwartet
Anfang Januar 2026 ist der Gerichtsprozess um den Mord an dem Mann aus Hamminkeln gestartet. Im Juni war die Polizei zunächst zu einem Sterbefall in das Einfamilienhaus an der Sachsenstraße in Dingden gerufen worden. Die Obduktion ergab dann, dass der Mann durch Gewalt ums Leben gekommen ist. Im Juli folgten dann Durchsuchungen und Festnahmen. Der Mord wird vor dem Landgericht Münster nach Jugendstrafrecht verhandelt. Bisher sind acht Prozesstage bis Mitte Februar angesetzt.