
Am Landgericht Duisburg läuft der Prozess um den gewaltsamen Tod einer 52-jährigen Frau aus Voerde. Das Opfer ist im Februar vor der eigenen Haustür in Friedrichsfeld erstochen worden. Drei Männer stehen wegen Mordes vor Gericht. Der Hauptangeklagte ist der 47-jährige Lebensgefährte der Getöteten. Er soll den Mord in Auftrag gegeben haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, aus Habgier gehandelt zu haben. Der Mann schweigt bisher vor Gericht. Er bestreitet jede Beteiligung an der Tat, schreibt die NRZ. Seine Anwälte haben noch keine Stellungnahme abgegeben.
Die beiden Mitangeklagten kommen aus Moers und sind 35 und 36 Jahre alt. Der 36-Jährige gibt zu, am Tatort gewesen zu sein. Er sagt aber, es war nur ein Raubüberfall geplant. Die Frau hat in einem Juweliergeschäft gearbeitet. Sie sollte regelmäßig größere Mengen Bargeld und Schmuck bei sich gehabt haben. Der Mann will nur Fluchtwagenfahrer gewesen sein. Er behauptet, nicht gewusst zu haben, dass sein Komplize ein Messer dabei hat. Der 35-jährige Mitangeklagte bestreitet jede Beteiligung an der Tat. Sein Anwalt will wichtige Beweise aus dem Verfahren ausschließen lassen. Der Prozess geht bis Ende April weiter.