
In Dinslaken an der B8 hat der Naturschutzbund einen neuen Krötenzaun errichtet. Er ist rund 300 Meter lang und soll den Kröten den Weg über die Straße versperren. Stattdessen landen sie in Eimern, die im Boden neben dem Zaun eingelassen sind. Morgens und abends werden sie anschließend von Freiwilligen auf die andere Seite gebracht. Die Überquerung an dieser Stelle ist eine beliebte Wanderstrecke der Kröten, da sie vom Wald in den gegenüberliegenden Tenderingsee ziehen. Bereits letztes Jahr hat die Nabu über 350 Tiere an dieser Stelle geholfen.
Nabu sucht weitere Helfer
Vor allem für dienstags werden noch dringend Leute gesucht. Das Einsammeln der Kröten erfordert keine großen Kenntnisse, man wird angelernt und ist auch nicht allein unterwegs, schreibt der Nabu. Der Zeitaufwand beträgt 30 bis 45 Minuten – je nachdem, wie voll die Eimer sind. Zusätzlich zum Transport über die Straße erfassen die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer auch Art und Geschlecht der Kröten.