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Nächster Castor-Transport gestartet
© Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services
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Nächster Castor-Transport gestartet

In der Nacht zum 5. August ist der insgesamt elfte Castor-Transport von Jülich nach Ahaus gefahren – Mitten durchs Ruhrgebiet.

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Ein LKW, beladen mit einem riesigen Behälter voll mit hochradioaktivem Atommüll und begleitet von vielen Fahrzeugen ist in der Nacht zu Mittwoch (05. August) wieder durch das Rheinland und das Ruhrgebiet gefahren. In der Regel führt die Route über die A42 und auch durch das Stadtgebiet in Moers. Die genaue Route wird von den Behörden allerdings nicht bekannt gegeben. Die Transporte über 170 Kilometer starten in der Regel in den späten Abendstunden und führen über Landstraßen im Rheinland dann über Autobahnen durchs Ruhrgebiet und das Münsterland. Die Ankunft des Atommülls in Ahaus ist dann in den ersten Stunden des Folgetages. Oft wird gegen diese Transporte demonstriert. Beim letzten Transport Ende Juli gab es in Moes zum Beispiel große Proteste. Da hatte der BUND in der Nacht am Fuße der Baerler Brücke in Moers zur Mahnwache aufgerufen.

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Immer weniger Polizisten begleiten diese Transporte

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Generell haben sich die Proteste aber in Grenzen gehalten, heißt es von der Polizei. Straßenblockaden auf der Straße oder von Brücken abgeseilte Aktivisten gab es, wie im Vorfeld befürchtet, bislang nicht. Bei Mahnwachen in Jülich, im Ruhrgebiet und in Ahaus kamen in der Regel nur wenige Demonstranten zusammen. Beim ersten Transport hatten sich vor dem Zwischenlager hinter einem Absperrgitter rund 70 Protestierende versammelt. Den ersten Konvoi Ende März 2027 hatten noch 2.700 Beamte begleitet, beim letzten Transport Ende Juli waren es noch 400, heißt es in der Deutschen Presse Agentur. Die Zahl der begleitenden Polizistinnen und Polizisten ist von Transport zu Transport weniger geworden.

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