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Neue Erdkabel-Trasse in Hünxe hat erste Folgen
© Amprion GmbH | Frank Peterschroeder
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Neue Erdkabel-Trasse in Hünxe hat erste Folgen

In Hünxe sollen Erdkabel für eine neue Stromautobahn aus dem Norden gelegt werden. Schon jetzt hat die "Windader West" Auswirkungen für Bucholtwelmen und Drevenack.

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Die Bezirksregierung Düsseldorf hat eine Baustopp-Regelung für Teile der Gemeinde Hünxe erlassen. Der Grund: Dort soll bald eine große Stromtrasse verlaufen. Sie heißt "Windader West" und soll Windstrom von der Nordsee bis zu uns ins Ruhrgebiet bringen. Betroffen sind Flächen in Bucholtwelmen und Drevenack. Ab sofort dürfen Eigentümer dort nicht mehr bauen. Auch neue Leitungen oder eine intensivere Landwirtschaft sind auf diesen Flächen tabu. Die Bezirksregierung will damit die Fläche für die Trasse freihalten. Wer genau betroffen ist, sieht man in einer Karte auf der Internetseite der Bezirksregierung Düsseldorf. Hier ist sie bis September abrufbar.

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2034 ist die erste Inbetriebnahme geplant

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Die "Windader West" soll laut Amprion schrittweise zwischen bis 2034 und 2042 in Betrieb gehen. Über insgesamt vier weitere Leitungen soll sie Windkraft von der Nordsee nach NRW transportieren. In Wesel ist z.B. ein Verknüpfungspunkt geplant. Jedes dieser Kabel kann 2000 Megawatt übertragen, also zusammen acht Millionen Menschen mit Strom versorgen. Hintergrund für das riesige Projekt sind die deutschen Klimaziele. Bis 2035 sollen die Off-Shore-Parks so viel Strom liefern wie 50 Kohlekraftwerke.

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