
Die Sprengungen für den Salzabbau am Niederrhein werden künftig stärker überwacht. Das hat der Kamp-Lintforter SPD-Landtagsabgeordnete René Schneider auf Nachfrage vom Wirtschaftsministerium erfahren. Demnach hat das Unternehmen K+S zugesagt, weitere Geräte aufzustellen, die Schwingungen messen. Aktuell steht schon eine Dauermessstelle an der Sankt-Josef-Klinik in Xanten. Schneider hatte sich nach Beschwerden von Anwohnern ans Ministerium gewandt. Sie hatten nächtliche Erschütterungen beklagt.
Neue Messstellen u.a. in Alpen und Xanten
Die Landesregierung geht von einer sicheren Einhaltung der Sprengzeiten aus. Die neuen Messstellen bringen jetzt aber mehr Transparenz. Konkret wird gerade ein Messgerät am Drosselweg in Menzelen-West aufgebaut. Ein weiteres befand sich schon im Bereich Alte Straße und Riller Weg in Alpen. Es musste wegen Bauarbeiten abgebaut werden, soll aber bald zurückkehren. Als weiterer Standort ist der Bergweg in Xanten geplant. K+S hat online auch ein Kontaktformular eingerichtet. So können etwa Messergebnisse angefordert werden.