
Im fast neun Jahre alten Mordfall aus Bergheim-Bedburg (Rhein-Erft-Kreis) kommt neue Bewegung in die Ermittlungen. Das hat die Polizei NRW Köln mitgeteilt. Diese Woche haben Polizeitaucher mehrere Anglerteiche im Bereich Prüm (Westeifel) in Rheinland-Pfalz durchsucht. Gleichzeitig haben Spezialisten das Umfeld mit Metalldetektoren durchkämmt. Dabei finden die Ermittler Patronenhülsen desselben Kalibers, das auch bei der Tat 2017 verwendet wurde. Zudem haben sie mehrere Gegenstände mit Einschusslöchern entdeckt, darunter eine Mülltonne und ein Spaten. Ob die Funde tatsächlich mit dem Mordfall in Verbindung stehen, wird derzeit kriminaltechnisch untersucht.
Mordfall Bedburg: Der Fall aus dem Jahr 2017
Der Fall reicht zurück ins Jahr 2017. Im November entdeckt ein Spaziergänger einen 46 Jahre alten Mann auf dem Wanderparkplatz Peringsmaar bei Bedburg. Der Mann sitzt schwer verletzt in seinem VW Golf, getroffen von einem Kopfschuss. Nach Erkenntnissen der Ermittler liegt er bereits mehrere Tage schwer verletzt in seinem Auto, bevor er gefunden wird. Im August 2018 stirbt der Mann in einer Klinik an den Folgen seiner Verletzungen. Der Fall bleibt bis heute ungeklärt.
Bereits Ende August war die Polizei nach Kamp-Lintfort gereist. Dort durchsuchte sie eine Wohnung und nahm die Personalien eines 40 Jahre alten Mannes auf. Die Details dazu auch hier. Die Polizei setzt weiterhin auf Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen erreichen die Ermittler telefonisch unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de.