
Der Eigenbetrieb Ruhr Grün des Regionalverbandes Ruhr kümmert sich in der Üfter Mark bei Schermbeck um den Lebensraum der Zauneidechse. Auf einer rund 400 Meter langen Wegstrecke lässt Ruhr Grün den dichten Bewuchs zurückschneiden. Betroffen ist vor allem die Spätblühende Traubenkirsche. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Nordamerika. In der Üfter Mark verdrängt sie heimische Arten. Die Traubenkirsche wächst schnell und breitet sich stark aus. Dadurch verschwinden offene, sonnige Flächen. Genau die braucht die Zauneidechse zum Leben.
Neue Sonnenplätze für Insekten in Schermbeck
Nach den Arbeiten soll in der Üfter Mark wieder mehr Licht auf den Boden fallen. Von den offenen Flächen profitieren neben der Zauneidechse auch andere Tiere. Dazu zählt zum Beispiel der Sandlaufkäfer. Beide Arten brauchen warme, sonnige Plätze zum Überleben. Die Arbeiten am Wegesrand dauern nach Angaben von Ruhr Grün nur wenige Tage. In dieser Zeit kann es auf dem Wanderweg zu kurzen Einschränkungen kommen. Ruhr Grün bittet Besucherinnen und Besucher um Verständnis. Wer die Üfter Mark besucht, sollte deshalb mit kleinen Umwegen rechnen.