
In Moers soll die Bismarckstraße auf rund einem Kilometer komplett umgebaut werden. Die Stadt rechnet mit Kosten von mehr als sechs Millionen Euro. Heute spricht die Politik über die Pläne. Ziel ist, die viel befahrene Straße für Radfahrer und Fußgänger sicherer zu machen. 8000 Autos und LKW rollen täglich über die Bismarckstraße. Einen durchgehenden Radweg gibt es aber bisher nicht. Das soll sich mit dem Umbau ändern. Allerdings fallen dadurch künftig auch rund 60 der bisher 160 Parkplätze weg. Außerdem müssen rund 40 kranke Bäume gefällt werden.
Klare Abtrennung von Fuß- und Radverkehr
Konkret geht es um das Stück zwischen Glück-Auf-Schranke und Römerstraße. Wer zu Fuß oder mit Rad unterwegs ist, soll hier künftig deutlich mehr Platz bekommen. Bisher weichen Radfahrer sogar schon auf den Bürgersteig aus. Das führt immer wieder zu Konflikten. Bei dem Umbau soll der Fuß- und Radverkehr klar voneinander abgrenzt werden - etwa durch Pflaster und Trennstreifen. Die Fahrbahn erhält in der Regel eine Breite von sechseinhalb Metern. Im Knotenpunkt Römerstraße wird sie auf drei Spuren erweitert - inklusive Abbiegespuren.