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Neuer Verdachtsfall auf Vogelgrippe in Kamp-Lintfort
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Neuer Verdachtsfall auf Vogelgrippe in Kamp-Lintfort

Im Kreis Wesel gibt es einen neuen Verdachtsfall auf Geflügelpest. Auch bei Wildvögeln häufen sich die Nachweise.

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In einem Hobbybetrieb in Kamp-Lintfort wurde das Vogelgrippe-Virus vom Typ H5 entdeckt. Der Betrieb liegt in der Schutzzone rund um einen früher betroffenen Putenhof. Auch Hühner aus dem Bestand zeigen Auffälligkeiten. Insgesamt mussten 37 Tiere – Hühner, Enten und Gänse – vorsorglich getötet werden. Die Proben werden jetzt im Friedrich-Löffler-Institut untersucht.

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Neben dem Verdachtsfall nimmt auch die Zahl infizierter Wildvögel im Kreis Wesel weiter zu. Bestätigte Fälle gibt es inzwischen in Moers, Rheinberg, Xanten und Dinslaken. Das Veterinäramt spricht von einem sehr hohen Risiko für eine Einschleppung in weitere Bestände. Deshalb gilt im gesamten Kreis weiter Stallpflicht für Geflügel. Wer sie missachtet, muss mit einem Bußgeld rechnen.

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Auch Haustierhalter sollten vorsichtig sein. Der Bund Deutscher Tierfreunde warnt, dass sich Katzen über kranke Vögel anstecken können. Bisher gibt es zwar keine bekannten Fälle in Deutschland, trotzdem sollten Freigänger beobachtet werden. Hunde sollten in betroffenen Gebieten an der Leine bleiben, um keine infizierten Kadaver zu verschleppen.

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