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Neukirchen-Vluyn streitet weiter um Saatkrähen-Schutz
© Radio K.W. / Michelle Bollen
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Neukirchen-Vluyn streitet weiter um Saatkrähen-Schutz

Saatkrähen sorgen in Neukirchen-Vluyn weiter für Ärger. Antworten aus dem Landtag reichen der Stadt nicht aus.

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In Neukirchen-Vluyn geht der Ärger um die vielen Saatkrähen weiter. Im Sommer hatte die Stadt eine Resolution verabschiedet. Das Land solle sich dafür einsetzen, dass der strenge Schutz der Vögel gelockert wird. Jetzt gibt es laut CDU erste Antworten aus dem Düsseldorfer Landtag. Darin wird allerdings nur auf europäische Vorgaben verwiesen. Oder es werden schon bekannte Maßnahmen vorgeschlagen, die erfahrungsgemäß viel Aufwand bei wenig Erfolg bringen. Der CDU reicht das nicht. Sie fordert, dass sich die Landtagsabgeordneten auf Bundes- und EU-Ebene für neue Regeln einsetzen. Sie lädt außerdem dazu ein, sich die Lage in Neukirchen-Vluyn vor Ort selbst anzusehen.

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Rechtliche Hürden für Neukirchen-Vluyn

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In der Resolution hatte Neukirchen-Vluyn darauf hingewiesen, dass Saatkrähen nicht mehr als gefährdet gelten. Dafür verursachen sie aber in Wohngebieten oder auf Schulwegen durch Lärm und Dreck große Probleme. Nicht nur Neukirchen-Vluyn, sondern allen Städten sind bisher beim Vertreiben der Krähen rechtlich die Hände gebunden. Nur Xanten hat im Kreis Wesel aktuell eine sehr begrenzte Ausnahmegenehmigung. Neukirchen-Vluyn verlangt von Land, Bund und EU, dass die Saatkrähe künftig sogar bejagt werden darf, um die Bestände zu kontrollieren.

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Vorschläge aus Düsseldorf für Neukirchen-Vluyn

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Die Antworten aus dem Landtag stammen von der CDU-Abgeordneten Charlotte Quik aus Hamminkeln und von Volkhard Wille aus Emmerich, dem Sprecher für Natur- und Umweltschutz der Grünen-Landtagsfraktion. Quik verweist auf den strengen Schutzstatus der Saatkrähe nach der europäischen Vogelschutzrichtlinie. Wille schlägt vor, gemeinsam mit der Unteren Naturschutzbehörde neue Ruhe- und Nistbereiche außerhalb der Ortslagen festzulegen. Im nächsten Schritt könnten dann Vergrämungsmaßnahmen im bebauten Bereich geprüft werden. Zusätzlich soll es weniger Nahrungsquellen für die Vögel in der Stadt geben.

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