
In Wesel gibt es heute Abend eine besondere Variante des Niederrhein Filmfestivals. Es ist deshalb laut den Organisatoren auch die achteinhalbte und nicht die neunte Ausgabe. Gezeigt werden vier Kurzfilme, die es in den vergangenen Jahren ganz knapp nicht ins Hauptprogramm geschafft haben. Darunter sind sogar zwei Weltpremieren. Eine klassische Jury gibt es nicht: Ihr dürft im Publikum abstimmen, wer gewinnt. Dem Sieger winken 500 Euro Preisgeld. Der Filmabend im Weseler Scala beginnt um 20 Uhr.
Film "Landratten" mit Weseler Bezug
Die vier Kurzfilme bekommen jetzt im zweiten Anlauf eine eigene Bühne, weil sie qualitativ überzeugen konnten. In "Die Ampel" gründen Wartende vor einer roten Ampel einen eigenen Staat. "Kommunenkind" erzählt von drei Frauen, die in einer Kommune gemeinsam ein Kind aufziehen. Deutschlandpremiere feiert der niederländische Film "De geschiedenis van mijn fiets". Ein weiterer Film hat sogar einen direkten lokalen Bezug: Das Drehbuch zu „Landratten!“ hat ein Filmemacher aus Wesel mitgeschrieben.