
Das Medikamentenhilfswerk Action Medeor aus Tönisvorst am Niederrhein kämpft gegen einen schweren Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo. In der Provinz Ituri gibt es inzwischen mehr als 950 bestätigte Infektionsfälle. Rund 250 Menschen sind gestorben. Action Medeor liefert Schutzanzüge, Masken, Desinfektionsmittel und Fieberthermometer an Gesundheitsstationen in der betroffenen Region. Das Hilfswerk aus Tönisvorst gilt als das größte Medikamentenhilfswerk Europas. Es wird auch die „Notapotheke der Welt" genannt. Seit 1964 versorgt Action Medeor Krankenhäuser und Gesundheitsstationen weltweit mit Medikamenten und medizinischem Material.
500.000 Euro Großspende an Action Medeor
Der Unternehmer Stefan Quandt hat Action Medeor 500.000 Euro für den Ebola-Einsatz zur Verfügung gestellt. Quandt und seine Schwester Susanne Klatten gehören zu den größten BMW-Aktionären Deutschlands. Klatten kennt man am Niederrhein auch als Hauptaktionärin des Chemiekonzerns Altana mit Sitz in Wesel. Bereits 2014 hatte Quandt Action Medeor bei der Ebola-Bekämpfung in Westafrika unterstützt. Action Medeor will mit dem Geld die Versorgung von Gesundheitseinrichtungen in der Krisenregion weiter ausbauen. Geplant sind auch Maßnahmen zur Aufklärung der Bevölkerung vor Ort.
Wer an Action Medeor spenden möchte
Deutsches Medikamenten-Hilfswerk action medeor e.V.
St. Töniser Straße 21
47918 Tönisvorst
Sparkasse Krefeld
BIC: SPKRDE33
IBAN: DE78320500000000009993
Volksbank Krefeld
BIC: GENODED1HTK
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Stichwort: „Nothilfe weltweit"
Online: www.medeor.de