
Der Niederrhein hilft in den Ebola-Regionen im Osten des Kongo. Action Medeor stellt als ersten Schritt 20tausend Euro bereit. Sie sollen vor Ort in Schutzausrüstung fließen. Ärzte und Pfleger brauchen dort dringend Masken, Schürzen und Handschuhe. Partnerorganisationen besorgen das Material im Kongo, damit es die betroffenen Gebiete schnell erreicht. Außerdem bereitet die niederrheinische Hilfsorganisation Lieferungen von Medikamenten vor. Hier findet ihr Infos, wenn ihr Action Medeor unterstützen wollt.
Lage im Kongo ist dramatisch
Action Medeor hilft aktuell vor allem in den Provinzen Ituri und Süd-Kivu. In Ituri ist der Ebola-Ausbruch bisher am stärksten. In Süd-Kivu geht es darum, eine weitere Verbreitung zu verhindern. Die Partner vor Ort beschreiben die Lage als dramatisch. Die Epidemie breite sich wie ein Lauffeuer in einer sehr unsicheren Region aus. Neben Trauer und Angst geht es auch um die Existenz. Die Einschränkungen verhindern vielfach, dass die Menschen ihren Tagelohn verdienen können. Es drohen Hunger und Unterernährung.