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Ein Bus der Linie 4 Richtung Moers-Repelen hält am Königlichen Hof in Moers. (Mit freundlicher Genehmigung von Heike Valentin, Niederrheinische Verkehrsbetriebe)
© Niederrheinische Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft NIAG
Ein Bus der Linie 4 Richtung Moers-Repelen hält am Königlichen Hof in Moers. (Mit freundlicher Genehmigung von Heike Valentin, Niederrheinische Verkehrsbetriebe)
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Noch einzelne Busausfälle im Kreis Wesel möglich

Der große Warnstreik im ÖPNV ist in der Nacht zu Ende gegangen. Bei der Moerser NIAG sind aber auch heute noch einige wenige Beschäftigte zum Streik aufgerufen.

Veröffentlicht: Dienstag, 03.02.2026 06:02

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Im Kreis Wesel könnte es auch heute noch zu vereinzelten Busausfällen kommen. Gestern waren durch den Warnstreik rund zehn Prozent der Fahrten betroffen. Laut NIAG werden es heute noch weniger sein. Demnach hatte Verdi nochmal kurzfristig Beschäftigte aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. In den kommenden Tagen und Wochen kann es immer wieder zu kurzfristigen Warnstreiks kommen, heißt es von dem Moerser Verkehrsunternehmen. Grund sind die laufenden Tarifverhandlungen. Die erste Verhandlungsrunde für die landesweit rund 30.000 Beschäftigten war am 21. Januar ohne Ergebnis geblieben. Die nächste ist für Anfang März geplant. 

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Fronten scheinen verhärtet

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Verdi fordert, die wöchentliche Arbeitszeit von 39 Stunden bei vollem Lohnausgleich zu verkürzen. Die Ruhezeit zwischen zwei Schichten soll von 10 auf 11 Stunden erhöht werden. Der Zuschlag für Sonntagsarbeit soll außerdem von 25 Prozent des Stundenentgelts auf mindestens 40 Prozent steigen. Ohne spürbare Verbesserungen der Arbeitsbedingungen werde es nicht gelingen, den Personalmangel im Nahverkehr zu beheben, so die Gewerkschaft. Die Arbeitgeber sehen dagegen die Verkehrswende in Gefahr. Sie werfen Verdi vor, „die Augen vor der Realität der desolaten Finanzlage der kommunalen Nahverkehrsunternehmen“ und der Kommunen zu verschließen.

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