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Noch mehr belastete Böden in Kamp-Lintfort entsorgt
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Noch mehr belastete Böden in Kamp-Lintfort entsorgt

In Kamp-Lintfort soll tonnenweise Giftmüll in Kies-Seen entsorgt worden sein. Jetzt stellt sich heraus: Das Ausmaß des Giftmüll-Skandals ist noch größer als gedacht.

Veröffentlicht: Freitag, 10.07.2026 04:20

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Der Giftmüll-Skandal in Kamp-Lintfort zieht immer weitere Kreise. Offenbar wurde noch mehr belasteter Boden illegal abgeladen als gedacht. Bisher war von 24.000 Tonnen die Rede. Jetzt kommen wohl noch weitere dreitausend dazu. Das hat der SPD-Landtagsabgeordnete René Schneider mitgeteilt. Er beruft sich dabei auf Angaben aus dem NRW-Umweltministerium und der Staatsanwaltschaft. Der neue Fund soll von einer Baustelle in Mülheim stammen. Von dort aus soll es zwischen April und September 2023 in die Tagebaue Rossenray und Rossenrayer Feld Süd gebracht worden sein. Die Staatsanwaltschaft stuft das das Material in die Kategorie Z2 ein, also mit einer "höheren Schadstoffkonzentration".

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Strengere Nachweispflichte in Planung

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Für Schneider zeigt der Fund das große Ausmaß der mutmaßlichen Delikte. Er lobt die akribische Arbeit der Ermittler, betont aber gleichzeitig, dass für die Zukunft schärfere gesetzliche Regeln nötig seien. Der Landtagsabgeordnete fordert etwa strengere, digitale Kontrollen, damit Abfalltransporte künftig besser überwacht werden. Aktuell ist eine lückenlose Kontrolle von massenhaften Bauabfällen kaum möglich. Um illegale Entsorgungen künftig zu erschweren, plant der Bund schon strengere Nachweispflichten.

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