
Die Landesregierung NRW hat gestern ihre offizielle Olympia-Kampagne gestartet. Ministerpräsident Hendrik Wüst stellte die Bewerbung "KölnRheinRuhr" in der Kölner Lanxess-Arena vor. Köln soll die führende Rolle als "Leading City" übernehmen. Das olympische Dorf und das Leichtathletik-Stadion sind dort geplant. Licht-Installationen an markanten Gebäuden in Köln, Düsseldorf, Essen und Dortmund setzen ein symbolisches Zeichen. Bürger können per QR-Code eigene Botschaften zur Olympia-Bewerbung einsenden. Diese werden dann direkt an den beleuchteten Gebäuden projiziert. Die Kampagne läuft unter dem Motto "Unsere Städte. Unsere Spiele". Hier gibt es mehr Infos zur Berwerbung.
Aus unserer Region sind mehrere Städte als Austragungsorte vorgesehen. In Duisburg sollen Kanu-Rennsport, Rudern und Sportklettern stattfinden. Oberhausen ist für Volleyball eingeplant. Krefeld würde Rollstuhlrugby ausrichten. Am 19. April 2026 finden in allen 17 beteiligten Kommunen Bürgerentscheide statt. Die Abstimmung läuft vollständig per Briefwahl. Ein Nein in nur einer wichtigen Kommune könnte das gesamte Projekt stoppen. NRW konkurriert mit München, Berlin und Hamburg um die deutsche Bewerbung. Der Deutsche Olympische Sportbund entscheidet im Herbst 2026 über den deutschen Kandidaten.